Aufatmen in Nordholz: Aeronauticum ist vorerst gerettet

Noch im März diesen Jahres stand das Aeronauticum in Nordholz auf der Kippe. Sinkende Besucherzahlen, stagnierende Einnahmen und rund 20.000 Euro Schulden lasteten auf den Schultern des Fördervereins des Museums. Mit einer neuen Doppelspitze nahm das Aeronauticum deshalb vor acht Monaten Kurs auf Rettung – nun scheint diese gelungen.

Sparen ist angesagt

Es galt Einsparpotenziale zu finden, Einnahmen zu steigern, dabei aber gleichzeitig die laufenden Kosten für Personal und Einrichtung zu stemmen. Verhandlungsgeschick, Hartnäckigkeit und Einfallsreichtum brachten den Erfolg. Nachdem der Verein noch im März mit 20.000 Schulden zu kämpfen hatte, zeigt der aktuelle Blick aufs Konto ein Plus von gut 31.000 Euro.

Gewinn für das Jahresende erwartet

Dies sei zwar nicht der reine Gewinn, schließlich müsse das Museum damit über den Winter kommen. „Aber wir gehen davon aus, dass wir mit einem Gewinn von 7000 bis 8000 Euro abschließen werden“, erklärte Hans-Peter Weber, 2. Vorsitzender und kaufmännischer Leiter.

Investitionen ins Aeronauticum

Zusätzlich zum Schuldenabbau wollen Vorstand und Verein das Geld vor allem dafür nutzen, in das Museum zu investieren. Café und Eingang mit Museumsshop sollen umgestaltet werden – um künftig über Verkäufe mehr Geld einzubringen.