Bad Bederkesa: Blutspender ärgern sich über lange Wartezeiten

Lange Wartezeiten haben bei einigen Blutspendern in Bad Bederkesa für reichlich Ärger gesorgt. Die DRK-Ortsgruppe und der Blutspendedienst des Roten Kreuzes versprechen Besserung.

Lange Schlangen vor der Anmeldung

160 Blutspender fanden beim vergangenen Spendetermin den Weg in die Oberschule Bederkesa. Für Andreas Franz, Ortsgruppenleiter des DRK-Ortsvereins, eigentlich ein Grund zur Freude. Doch gab es einen Wermutstropfen: „Der Blutspendedienst Springe war mit nur einem Team vor Ort“, bedauerte Franz. Schon am Nachmittag hatte sich deshalb eine lange Warteschlange vor der Anmeldung zur Blutspende gebildet.

Eine Person kurzfristig ausgefallen

Franz möchte jetzt bis zum nächsten Termin im März alte Verhältnisse wiederherstellen, Abläufe verbessern und Wartezeiten reduzieren. Auch der Blutspendedienst des DRK hat sich des „sehr bedauerlichen Problems“ angenommen. Wegen kurzfristiger Krankheit sei bei dem Termin eine Person ausgefallen, was die Durchlaufzeiten – so der Fachausdruck für die Zeit vom Ankommen, Ausfüllen des Fragebogens, Untersuchung bis hin zur eigentlichen Spende – leider verlängert habe.

Zweiter Arzt beim nächsten Termin

Dazu komme die wieder gestiegene Spenderzahl. „Das tut uns sehr leid und wir reagieren darauf“, erklärte Jürgen Engelhard, Regionalleiter Niedersachsen/Bremen, beim Blutspendedienst in Springe. Beim nächsten Termin (15. März von 16 bis 20 Uhr) soll ein zweiter Arzt vor Ort sein, außerdem fünf „Punktionskräfte“, also Fachkräfte, die das Blut abnehmen, sowie ein Fahrer, der sich auch um die Materialversorgung kümmert. (gsc/krs)