Bad Bederkesa: Spätbus nach Bremerhaven geplant

Die Stadt Geestland will zu Beginn nächsten Jahres einen „Spätbus“ zwischen Bad Bederkesa und Bremerhaven starten.

Wunsch der Bürger

Damit folgt sie dem Wunsch von Organisatoren und Bürgern, die es als Defizit ansehen, dass der letzte Bus aus der Seestadt um 19.35 Uhr bin Beers eintrifft – zu einem Zeitpunkt, an dem viele Veranstaltungen noch nicht beendet sind. Gäste haben dann das Problem, mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus dem Kurort wieder wegzukommen.

Beteiligung

Ohne finanzielle Beteiligung der Bürger wird das nicht gehen. Darüber sind sich die Stadt und das regionale Verkehrsunternehmen KVG als Betreiber des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Derzeit führe man intensive Gespräche, um ein Kostenmodell zu erstellen, sagte Geestlands Bürgermeister Thorsten Krüger. Man sei auf einem guten Weg.

Bürger sollen auch einsteigen

Doch ohne eine aktive Beteiligung der Bürger würde eine solche Zusatzfahrt keinen Sinn machen. „Wenn jemand einmal pro Jahr mit dem ÖPNV ins Theater nach Bremerhaven fährt oder ein Konzert in Beers besucht, dann lohnt sich derlei nicht für die KVG, die eigenwirtschaftlich arbeitet“, so der Bürgermeister.

Der „Spätbus“ ist längst nicht das einzige Konzept, mit dem die Stadt Geestland die Mobilität ihrer Bürger verbessern will. Was noch geplant ist, lesen Sie in der Sonnabend-Ausgabe der NORDSEE-ZEITUNG.