Bahnlärm nervt die Loxstedter

Durch Bahnlärm sind in der Gemeinde Loxstedt 2770 Einwohner belastet. Nimmt man den Straßenlärm hinzu, sind es sogar 3370 Menschen. Eigentlich sollten Düring und Loxstedt schon 2014 Lärmschutz bekommen. Daraus wurde nichts. Ein Thema für die NZ-Podiumsdiskussion am morgigen Dienstag.

Podiumsdiskussion morgen im Bürgersaal

Die Podiumsdiskussion „Verkehrsknoten Loxstedt: A 20, Lärmschutz, Bahnübergang – Wie geht’s weiter?“ beginnt um 19 Uhr im  Bürgersaal am Loxstedter Rathaus. Auf dem Podium sitzen Enak Ferlemann, CDU-Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Daniela Behrens (SPD), Staatssekretärin im Niedersächsischen Verkehrsministerium, Eva Viehoff (Grüne), Vizelandrätin und Loxstedter Vizebürgermeisterin sowie Bürgermeister Detlef Wellbrock (parteilos). Moderiert wird die Veranstaltung von Ressortleiter Christian Döscher und Redakteurin Barbara Fixy.

Lärmschutzmaßnahmen auf 2020 vertagt

Sowohl im ersten als auch im aktuellen, zweiten Lärmaktionsplan der Gemeinde steht, dass die DB Projektbau in Hannover schon 2014 Maßnahmen gegen den Lärm ergreifen wollte. Wegen der Stärke der Belastung sei nicht nur an Lärmschutzwände gedacht, sondern auch an lärmmindernden Schotteroberbau, Gleispflege und Bahnschwellen mit elastischer Sohle zur Lärmminderung. Laut Bahn-Sprecherin Sabine Brunkhorst wurde das aber auf 2020 vertagt.

Bärbel Litfin

Bärbel Litfin

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Bärbel Litfin arbeitet seit 1978 bei der NORDSEE-ZEITUNG. Nach der Ausbildung zur Verlagskauffrau schloss sie ein Volontariat bei der NZ an, arbeitete einige Jahre beim SONNTAGSJOURNAL und wechselte 1986 in die Landkreis-Redaktion. Sie beschäftigt sich in erster Linie mit Themen aus Geestland und Wurster Nordseeküste.