Schutz vor Wölfen: Hunde beißen Artgenossen im Cuxland

Zwei Herdenschutzhunde der Rasse Kangal verließen „ihr“ Areal nahe des Langenmoors in der Börde Lamstedt und verletzten andere Hunde durch Bisse im zehn Kilometer entfernten Alfstedt bei Bremervörde.

Schutz vor Wolf

Herdenschutzhunde leisten wertvolle Dienste. Doch jetzt kam es in der Börde Lamstedt zum Konflikt: Statt nur die Herdentiere zu schützen, griffen sie andere Hunde an – zehn Kilometer entfernt.

Kälber gerissen

Dass er die zwei Schutzhunde überhaupt hält, begründet der Besitzer, der seit drei Jahren im Wolfsrevier lebt, so: „Das Wolfsrudel im Langenmoor hat vermehrt Rinder und Kälber gerissen. Ich brauchte zum Schutz meiner seltenen Nutztierrassen große, starke Hunde. Wir haben mit vier Hektar wolfsabweisend eingezäunter Weide ein großes Grundstück.“ Wildkameras hätten das Auftauchen dreier unterschiedlicher Wölfe aufgezeichnet, so der Landwirt. „Ich bräuchte mehr Hunde, damit meine nicht bis zur Erschöpfung arbeiten.“

Was der Bauer nun unternimmt, damit das nicht noch einmal vorkommt, lest ihr am Samstag in der NORDSEE-ZEITUNG.