Das sind die Folgen des heißen Sommers im Cuxland

Der trockene Sommer im Cuxland hat einiges durcheinander gebracht. Auch wenn die Wärme wieder kühleren Temperaturen und Regen weicht, bleiben die Folgen. Betroffen sind unter anderem Bauern, Förster und Weihnachtsbaumzüchter.  

Futterknappheit droht

  • Milchbauern:  Es gibt Bauern, die schon jetzt auf der Suche nach Futter für ihre Kühe sind. Denn in diesem Jahr war es derart trocken, dass weder das Gras noch der Mais vernünftig gewachsen sind.
  • Züchter von Weihnachtsbäumen: Die Dürre hat den Nadelbäumen zugesetzt. Rund 30.000 der dreijährigen Tannen hat Henning Schwartz aus Hagen im Frühjahr – wie jedes Jahr – neu angepflanzt. Sie sind fast alle vertrocknet. Für Weihnachten 2018 hat das keine Folgen. Die älteren Bäume haben die Trockenheit weitestgehend überstanden.

„Rentnerwespen“ sind unterwegs

  • Förster: 20 Prozent der angepflanzten Jungbäume sind stellenweise im Cuxland eingegangen. Vor allem Buchen waren betroffen, Eichen steckten die Hitze besser weg.
  • Wespen sind sehr Wärme liebend und nutzten den Sommer zur Insektenjagd. Wespen, die jetzt noch unterwegs sind, gelten als „Rentnerwespen“. Ihr Hofstaat hat sich aufgelöst und sie stürzen sich jetzt auf Süßes.
Jens Gehrke

Jens Gehrke

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Jens Gehrke ist in Bremerhaven geboren, arbeitet als Redakteur bei der NORDSEE-ZEITUNG und gehört seit 2016 dem nord24.de-Team an. Er hat Kulturwissenschaften und BWL in Lüneburg und Madrid studiert, danach volontierte er bei der NORDSEE-ZEITUNG. Die Schwerpunkte der Berichterstattung liegen in den Gemeinden Hagen im Bremischen und Beverstedt.