Das Thünen-Institut: Wissenschaftler im Dienste der Fischgesundheit

Sie erforschen und überwachen die Meere: Sieben Wissenschaftler und Laborspezialisten arbeiten im Thünen-Institut für Fischereiökologie in Cuxhaven. Im Mittelpunkt ihrer Untersuchungen steht vor allem die Frage, wie sich die Fischbestände in Nord- und Ostsee entwickeln und wie sich Umwelteinflüsse auf die Fischgesundheit auswirken.

Auswirkung von Munition im Meer auf die Fischgesundheit

Fischereibiologe Dr. Thomas Lang leitet die Cuxhavener Außenstelle des Hamburger Instituts. Der Wissenschaftler ist überzeugt davon, dass es einen engen Zusammenhang zwischen Quecksilber in seiner giftigen Form und Fischkrankheiten gibt. „Aber vermuten kann man viel“, sagt er, „man muss es beweisen“. Beweisen wollen die Forscher auch, ob es einen Zusammenhang zwischen der nach den Weltkriegen in Ost- und Nordsee versenkten Munition und der Gesundheit von Fischen gibt.

Organe und verknöcherte Ohrsteine werden untersucht

Das Thünen-Institut plant Umzug nach Bremerhaven

Die Thünen-Institute für Fischereiökologie und Seefischerei verteilen sich auf Standorte in Hamburg und Cuxhaven. Bis zum Frühjahr 2018 ziehen die insgesamt rund 120 Mitarbeiter von Hamburg beziehungsweise Cuxhaven nach Bremerhaven um. Der Instituts-Neubau entsteht zurzeit im Fischereihafen.

 

Heike Leuschner

Heike Leuschner

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Heike Leuschner hat sich nach ihrem Jura-Studium in Hamburg für die journalistische Laufbahn entschieden. Seit 2010 ist die gebürtige Sächsin als Redakteurin im Landkreis-Ressort der NORDSEE-ZEITUNG beschäftigt. Privat sieht man sie häufig mit der Kamera - oder gar nicht. Dann ist sie auf Reisen.