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Dieser Langener arbeitet als Fotograf bei der Fußball-WM

Kameraaufnahmen aus zig verschiedenen Perspektiven, Kommentare und Analysen von Profis und Experten und das Ganze mit einem Platz im heimischen Wohnzimmer: So werden wohl die meisten von uns die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland erleben. Nicht aber Patrik Stollarz. Der Langener verfolgt die WM durch seine Kamera.

„Die Russen sind sehr freundlich.“

Der 50-Jährige ist Fotograf, angestellt seit 2010 bei der französischen Agentur AFP. Und für die ist er bereits am Sonntag in die russische Hauptstadt Moskau gereist, wird von dort über die kommenden Wochen immer die aktuellsten Bilder liefern. „Ich war schon 2017 zum Confederations Cup in Russland“, erzählt Stollarz. „Die Menschen dort sind sehr freundlich und aufgeschlossen.“

Schon 2014 live dabei gewesen

WM-Erfahrung hat der Langener bereits. 2014 war er als Fotograf beim Turnier in Brasilien mit dabei. „Das ist ein sehr anstrengender Beruf und sicherlich nicht für jeden etwas“, lautet seine Einschätzung. Täglich muss er sein Equipment von Einsatzort zu Einsatzort transportieren, ist jedes Mal mit mindestens 17 Kilogramm Gewicht auf dem Rücken unterwegs. Dazu kommt der Schlaf bei einem Ereignis wie der WM nicht selten zu kurz. „Ich merke schon, dass ich mittlerweile mehr Zeit zum Regenerieren brauche als früher“, erzählt Stollarz.

Nicht nur im Fußball unterwegs

Doch nicht nur in der Welt des Fußballs ist Stollarz unterwegs, der gebürtig aus der Nähe von Düsseldorf stammt. Auch das aktuelle Tagesgeschehen aus Politik und Wirtschaft hält er in Bildern fest, fotografiert daneben auch für die Werbung und im Studio. „Als Fotograf muss man genau beobachten können und versuchen, möglichst aussagekräftige Situationen mit der Kamera festzuhalten“, so Stollarz. „Diese Herausforderung mag ich.“