Die Zahl der Wildunfälle im Cuxland steigt und steigt

Es passierte erst vor wenigen Wochen: Ein Autofahrer kollidierte mit einem Reh auf der Landesstraße 135 und kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Jetzt werden die Tage wieder kürzer – damit steigt die Gefahr von Wildunfällen.

Zahl der Unfälle deutlich gestiegen

Die Zahl der Wildunfälle im Cuxland ist so hoch wie in den letzten zehn Jahren nicht: Im Jahr 2016 gab es im Landkreis Cuxhaven laut Polizei 802 Unfälle mit Wildtieren – 244 mehr als 2007. In der dunklen Jahreszeit müssen Autofahrer besonders wachsam sein. Denn: Die meisten Wildunfälle passieren morgens und abends in der Dämmerung.


Wolf treibt Wild auf die Straßen

In einigen Wochen hat das Damwild seine Paarungszeit, dann wird es wieder brenzlig im Straßenverkehr. Ein weiteres Problem ist der Wolf – er treibt das Wild auf die Straße.

Immer bremsbereit sein

Doch wie sollten sich Autofahrer am besten verhalten? „Ganz wichtig: Straßenrand im Auge behalten, Lenkrad gut festhalten und immer bremsbereit sein“, erklärt Nils Linge, Pressesprecher beim ADAC Weser-Ems. Und wenn es dann doch zum Unfall kommt? „Auf keinen Fall das Tier anfassen, sondern sofort die Polizei informieren.“

Merlin Hinkelmann

Merlin Hinkelmann

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Merlin Hinkelmann, Jahrgang 1995, ist in der Wesermarsch aufgewachsen. Er studierte Kommunikations- und Politikwissenschaft in Bremen. Sein Volontariat absolvierte er bei der NORDSEE-ZEITUNG, wo er inzwischen in der Landkreisredaktion arbeitet.