Diese Tiere profitieren von der Mäuseplage im Cuxland

Mäuseplage sagen die einen, Schlaraffenland die anderen: Beutegreifer wie Eulen und Störche im Cuxland bringen so viele Junge durch, wie schon lange nicht mehr. 

Trockenheit ist Schuld

Ursache für die große Mäusepopulation ist die Trockenheit im vergangenen Winter und in diesem Sommer – beste Bedingungen für verdammt viel Nachwuchs, sowohl bei den Mäusen als auch bei denen, die sie fressen.

Großer Bruterfolg für Störche

Einer der ganz großen Gewinner dieser Mäuseplage ist der Weißstorch: 413 ausgeflogene Jungstörche bei 153 Brutpaaren zählt Storchenbetreuer Achim Mülter im Landkreis Cuxhaven. Im vergangenen Jahr waren es nur 251 bei 139 Storchenpaaren.

Seltener Mäusetourist

Die Mäuse lockten auch die vom Aussterben bedrohte Sumpfohreule ans Buffet. Normalerweise gibt es ungefähr 20 Brutpaare in Niedersachsen, in diesem Jahr sind es 80 bis 90. Und der südliche Landkreis Wesermarsch und der Landkreis Cuxhaven sind die Sumpfohreulen-Hotspots, weiß Thorsten Krüger von der staatlichen Vogelschutzwarte am Standort Oldenburg.

Was den Sumpfohreulen im Cuxland zum Verhängnis wurde, lest ihr am Mittwoch in der NORDSEE-ZEITUNG.