Eine Leidenschaft für Haflinger

Eigentlich war Manfred Hinners immer schon ein Pferdefan. Sein Vater arbeitete auf einem Bauernhof in Cappel, den Sohn Manfred oft besuchte. „Da wurde ich infiziert und war als Zehnjähriger oft im Pferdestall“, erzählt der Besitzer des Haflingerhofs. Seit 1982 hat er sich der Zucht einer besonderen Rasse verschrieben: der Haflinger.

Begeisterung für die Zucht

1977 habe er seine ersten eigenen Pferde gekauft, erzählt er: zwei Shetland Ponys. 1982 kamen dann die Haflinger ins Spiel. „Diese Pferde haben mich schon immer fasziniert – allein vom Aussehen her.“
Hinners begann mit der Zucht und schon im ersten Jahr entstand daraus der gekörte Hengst Alf. Das habe ihm weiteren Ansporn gegeben. Er rief eine Reitertruppe ins Leben, die anfangs in einer Halle in Cappel ihr Zuhause fand. Reitlehrer sei damals Thomas Frers gewesen. „Die Zucht hat mich aber doch mehr und mehr begeistert“, erzählt Hinners.

30 Jahre auf dem Midlumer Markt

Eines Tages bekam er das Angebot, beim Midlumer Markt mitzuwirken, der über den Heimatverein ins Leben gerufen wurde. 1988 gab es dann die erste Pferdeschau auf dem Grundstück von Paul Reyer. Deshalb kann Hinners in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum feiern, was die Teilnahme am Midlumer Markt angeht.  Auch Zuchterfolge kann Hinners viele präsentieren. Aus seiner Zucht seien zahlreiche selbst gezogene Hengste und Staatsprämienstuten hervorgegangen, erzählt er. Und auf einer Tarmstedter Ausstellung habe man die Siegerfamilie gestellt, das bedeute drei Nachkommen einer Mutter. Über die Zucht habe er auch Kontakt zum ehemaligen Fußball-Nationalspieler Horst Hrubesch bekommen, berichtet er. Ihm habe er 2010 für eine Saison den Spitzenhengst No Name zum Decken zur Verfügung gestellt. (Stn)