Elbfähre: Staatsanwalt ermittelt gegen Reederei

Seit einem Jahr verkehrt die neue Elbfähre auf der Route zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel. Doch Schulden und unbezahlte Rechnungen trüben die Aussichten. Die Staatsanwaltschaft Stade ermittelt gegen die Elb-Link Reederei wegen möglicher Insolvenzverschleppung. Es liege von Anfang August eine Anzeige eines Gläubigers vor, sagte Staatsanwalt Kai Thomas Breas.

Unvorhergesehene Kosten

„Die Liquiditätslage ist angespannt“, sagte Reederei-Betriebsleiter Bernd Bässmann am Freitag. Als Grund nannte er unvorhergesehene Kosten in der Eröffnungsphase der Fährverbindung. Ziel sei, alle offenen Verbindlichkeiten innerhalb der laufenden Sommersaison zu begleichen, sagte Bässmann. Seit der Indienststellung am 20. August 2015 nutzten mehr als 440 000 Fahrgäste die Fährverbindung. Es wurden 74 000 Autos und 13 000 Lastwagen über die Elbe transportiert.

Lili Maffiotte

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Lili Maffiotte, Spanierin mit kompliziertem Namen, aber ohne Spanischkenntnisse, geboren und aufgewachsen in Norddeutschland. Seit 23 Jahren bei der NORDSEE-ZEITUNG - als gelernte Fotografin von der Bildredaktion über ein Volontariat in die Lokalredaktion mit Zwischenstationen in der Sportredaktion. Seit Oktober 2015 in der Online-Redaktion für die Social-Media-Kanäle zuständig.