Straßenausbau: So will Hagen die Bürger entlasten

Beiträge für den Straßenausbau können für die Menschen, die an der betroffenen Straße wohnen, richtig schmerzhaft sein. Nicht selten sind vierstellige Beträge fällig, wenn die Gemeinde eine Rumpelpiste saniert. Der Ruf, diese teuren Einmalzahlungen für Anlieger zu beseitigen, wird deswegen lauter. 

Hagen in der Vorreiterrolle?

Jetzt will die Gemeinde Hagen die Straßenausbaubeitragssatzung („Strabs“) abschaffen. Auch in anderen Gemeinden im Cuxland beginnt die Diskussion. Parallel dazu denkt man im Landtag auch darüber nach, das Aus für die „Strabs“ in ganz Niedersachsen einzuläuten.

Politik einig: Satzung ist ungerecht

In Hagen ist sich die Politik einig: Die „Strabs“ sei ungerecht und könne sogar Anlieger, vor allem ältere Menschen, „von Haus und Hof treiben“, wenn diese knapp bei Kasse sind. Daher will man den Straßenbau lieber aus dem Haushalt finanzieren.

 

Wie die Situation in den anderen Gemeinden ist, lest ihr am Mittwoch, 7. November, in der NORDSEE-ZEITUNG.

 

Jens Gehrke

Jens Gehrke

zeige alle Beiträge

Jens Gehrke ist in Bremerhaven geboren, arbeitet als Redakteur bei der NORDSEE-ZEITUNG und gehört seit 2016 dem nord24.de-Team an. Er hat Kulturwissenschaften und BWL in Lüneburg und Madrid studiert, danach volontierte er bei der NORDSEE-ZEITUNG. Die Schwerpunkte der Berichterstattung liegen in den Gemeinden Hagen im Bremischen und Beverstedt.