EU-Kommissar Oettinger spricht in Cuxhaven über den Brexit

EU-Kommissar Günther Oettinger hat in Cuxhaven vor Unternehmern über den Brexit gesprochen. Cuxhaven würde ein möglicher „harter“ Brexit vor besondere Herausforderungen stellen. 

„Ein harter Schlag“

Der Handel mit Großbritannien macht rund 80 Prozent des Umschlags im Cuxhavener Hafen aus. Oettinger sprach auf Einladung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU im Schloss Ritzebüttel. „Ein harter Brexit wäre ein harter Schlag“, machte Oettinger in seiner Rede deutlich. Die Briten wollen am 29. März die EU verlassen.

Fischfang nach dem Brexit

In der Fischerei werde insbesondere die Frage des Zugangs der britischen Gewässer ein Problem. Das könnte auch die Cuxhavener Flotten betreffen.

Zollbeamte besonders wichtig

Oettinger versicherte, dass man auch auf einen ungeregelten Brexit am 29. März vorbereitet sei. Klar sei, dass für den Schiffslinienverkehr mit Waren die Zahl der Zollbeamten schnell erhöht werden müsse. Im Notfall müssten Beamte aus den südlichen Bundesländern abgeordnet werden.

Welche Auswirkungen ein „harter“ Brexit auf Cuxhaven genau hat und warum die Stadt auch davon profitieren könnte, lest ihr am Montag in der NORDSEE-ZEITUNG.

Jens Gehrke

Jens Gehrke

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Jens Gehrke ist in Bremerhaven geboren, arbeitet als Redakteur bei der NORDSEE-ZEITUNG und gehört seit 2016 dem nord24.de-Team an. Er hat Kulturwissenschaften und BWL in Lüneburg und Madrid studiert, danach volontierte er bei der NORDSEE-ZEITUNG. Die Schwerpunkte der Berichterstattung liegen in den Gemeinden Hagen im Bremischen und Beverstedt.