Wesermarsch und Cuxland: Großübung im Tunnel hält 230 Helfer auf Trab

150 Feuerwehrleute und 80 Rettungssanitäter haben am Sonntag im Wesertunnel den Ernstfall geprobt. Das Szenario: In der Nordröhre gerät ein Lastwagen in Brand und muss gelöscht werden. Außerdem gibt es Autofahrer, die durch den Rauch orientierungslos oder in ihren Fahrzeugen eingeschlossen sind. Insgesamt gilt es, 20 Verletzte zu versorgen.

Tunnelröhren sind acht Stunden lang gesperrt

Dreimal wurde die Übung mit wechselnder Besetzung der Rettungskräfte durchgeführt, denn jede Einsatzkraft sollte die notwendigen Szenerien abarbeiten können. Die Übungen sind nach den Richtlinien über die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln mindestens alle vier Jahre vorgesehen. Dafür war der Wesertunnel am Sonntag von 7 bis etwa 15 Uhr gesperrt.

Bilder von der Übung

Feuerwehren sehen sich gut vorbereitet

Die Erfahrungen der Großübung sollen in das neue Einsatzkonzept einfließen, das derzeit in Vorbereitung ist und zum 1. Januar 2020 endgültig umgesetzt werden soll. In einer ersten Bilanz zogen die Feuerwehren ein positives Fazit. Man sei gut vorbereitet, hieß es.

Bei der Übung wurde deutlich, dass sich die Feuerwehren für den Tunnel eine automatische Löschanlage wünschen, damit Brände dort möglichst wenig Schaden anrichten können. Was die zuständige Landesbehörde dazu sagt, lest Ihr am Montag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH und in der NORDSEE-ZEITUNG.