Feuerwehrleute aus dem Cuxland kehren von Moorbrand heim

Eigentlich sollte er bis Freitagfrüh dauern: der Einsatz von Feuerwehrleuten aus dem Cuxland bei einem Moorbrand nahe Meppen. Anfang September war der Zwischenfall durch einen Raktentest ausgelöst worden.

„Einer der größten Einsätze“

Am Donnerstag konnten die freiwilligen Helfer aus Wurster Nordseeküste, Geestland und Schiffdorf aber schon vorzeitig die Heimreise antreten. Michael Pakusch von der Ortswehr Dorum sprach nach seiner Rückkehr von „einem der größten Einsätze“ in seiner Laufbahn als freiwilliger Feuerwehrmann.

Katastrophenfall aufgebhoben

Der Landkreis Emsland hat nach dem seit mehr als drei Wochen schwelenden Moorbrand auf einem Bundeswehrgelände bei Meppen den Katastrophenfall wieder aufgehoben. Die Einsatzkräfte hätten den Brand zunehmend eingedämmt, sagte Landrat Reinhard Winter am Donnerstag. Ein Übergreifen des Brandes auf angrenzende Gemeinden drohe nicht mehr. Der Katastrophenfall war vor einer Woche ausgerufen worden, weil durch Wind und Funkenflug befürchtet worden war, dass die Flammen angrenzende Wälder und Siedlungen in Gefahr bringen könnten.

24 Helfer aus dem Cuxland

Rund 1600 Einsatzkräfte waren zum Bekämpfen des Brandes zusammengezogen worden. Unter anderem zwei weibliche und 22 männliche Brandschützer aus Midlum (3), Dorum (1), Wremen (6), Debstedt (3), Bad Bederkesa (5), Köhlen (3), Spaden (2), Schiffdorf (1) und Wehdel (1). Weil sich die Lage entspannt hat, geht Michael Pakusch aus Dorum davon aus, dass zunächst keine weiteren Feuerwehrleute aus dem Cuxland mehr angefordert werden.

Was die Helfer aus dem Cuxland auf dem Gelände bei Meppen erlebt haben, lest ihr am Freitag in der NORDSEE-ZEITUNG.