Für Said Gilani aus Sellstedt ist die WM noch nicht vorbei

Mit seiner Saisonbestleistung hat Said Gilani aus Sellstedt seinen 100-Meter-Lauf bei der Leichtathletik-WM in Doha abgeschlossen. Damit ist der sportliche Teil für den Zehnkämpfer von Werder Bremen beendet. Doch der 23-Jährige genießt jetzt noch das internationale Flair.

Für Afghanistan gestartet

Seinen Start könne er noch verbessern, sagt der Student. Daran wird er arbeiten in der nächsten Saison. Aber sonst war Gilani, der mit einer Wildcard für Afghanistan startete, sehr zufrieden. „Ich war motiviert und fokussiert auf meinen Lauf des Jahres.“ Bis Freitag bleibt Gilani noch in Doha, guckt sich die Stadt an und genießt die WM-Atmosphäre.

Interviews im internationalen Fernsehen

Im Anschluss musste er wie bei seiner ersten WM-Teilnahme 2017 in London Interviews geben – für das südkoreanische Fernsehen sogar live. Am Abend repräsentierte Gilani, der die doppelte Staatsbürgerschaft besitzt, dann Afghanistan bei der Eröffnungszeremonie. Aus jedem Land wurde ein Sportler ausgewählt. Und weil der Sellstedter der einzige Athlet aus Afghanistan war, fiel die Wahl da sehr leicht.

Wie der 23-Jährige seinen Lauf erlebt hat, beschreibt er am Dienstag in der NORDSEE-ZEITUNG.