Gebündelte Flüchtlingshilfe in Lunestedt: Blick ins Refugium-Hauptquartier

Der Verein Refugium hat in den vergangen Monaten zahlreiche Angebote für Flüchtlinge in der Gemeinde Beverstedt auf die Beine gestellt. Bei einem Tag der offenen Tür präsentierten die Ehrenamtlichen in Lunestedt unter anderem das Möbellager und die Fahrradwerkstatt, in denen sich auch Flüchtlinge engagieren.

Möbellager und Fahrradwerkstatt

Willkommen im Refugium-Hauptquartier in Lunestedt an der Straße Sandfallen: Das Möbellager ist seit November geöffnet, die Fahrradwerkstatt seit Februar. Rund ein Dutzend Ehrenamtliche halten die Angebote durch dauerhaften Einsatz aufrecht.

Ehrenamtliches Engagement

Im Möbellager helfen unter anderem Yemane Gebremeskel (25) und Ghergish Gherensie Weldezgi (19) aus Eritrea sowie Ahmed Naser (23) aus Syrien mit. „Ich würde sehr gerne zu Schule gehen oder einen Integrationskursus machen“, sagt der 19-jährige Ghergish. Der 25-jährige Yemane kann sich vorstellen, mit Holz zu arbeiten. „Sie sind alle wie verrückt hinterher, etwas zu machen, zu lernen“, sagt Hubertus Assmann, der Flüchtlinge in Lunestedt betreut.

Öffnungszeiten Refugium in Lunestedt

  • Das Refugium-Dienstleistungszentrum in Lunestedt, Sandfallen, ist mit Fahrradwerkstatt und Möbellager immer mittwochs von 15 bis 18 Uhr für die Annahme und Abgabe geöffnet.
  • Gesucht werden dringend Kochtöpfe, Geschirr und Fahrräder.
  • Kontakt: T 0 47 48/15 86 oder T 0 47 48/8 21 00 99.

 

Jens Gehrke

Jens Gehrke

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Jens Gehrke ist in Bremerhaven geboren, arbeitet als Redakteur bei der NORDSEE-ZEITUNG und gehört seit 2016 dem nord24.de-Team an. Er hat Kulturwissenschaften und BWL in Lüneburg und Madrid studiert, danach volontierte er bei der NORDSEE-ZEITUNG. Die Schwerpunkte der Berichterstattung liegen in den Gemeinden Hagen im Bremischen und Beverstedt.