Glasfaserkabel gekappt: Stubbener ohne Internet

Die Freude über den neuen Glasfaser-Anschluss durch die Deutsche Glasfaser währte bei Familie Hamborg aus Stubben nicht lang. Ein Bauunternehmen, das im Auftrag der EWE unterwegs war, kappte das Kabel. Danach passierte erst einmal: nichts.  

Ein Versehen

Sowohl EWE als auch Deutsche Glasfaser statten Beverstedt momentan mit FTTH-Anschlüssen (Fiber to the home, also Glasfaser ins Haus) aus. Klaus Hamborg hat sich für einen Zweijahresvertrag bei der Deutschen Glasfaser entschieden. „Seit Januar lief alles reibungslos.“ Am 21. Oktober aber hatten Mitarbeiter der Firma, die für EWE die Leitungen verlegt, versehentlich ein dünnes Kabel gekappt – den Anschluss der Deutschen Glasfaser zu Hamborgs Haus.

Schaden ist jetzt behoben

Die Familie hatte daraufhin zweieinhalb Wochen weder Internet noch Fernsehen. Der Kundenservice der Deutschen Glasfaser versprach Hilfe. Doch erst als sich die NORDSEE-ZEITUNG einschaltete, kam Bewegung in die Sache. „Die Terminvereinbarung zur Behebung des Schadens hat in diesem Fall allerdings länger als üblich gedauert“, gesteht Unternehmenssprecher Sven Schickor. Tatsächlich wurde der Schaden am Freitag, 8. November, behoben.

Ann-Kathrin Brocks

Ann-Kathrin Brocks

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Ann-Kathrin Brocks ist seit Oktober 2015 Projektredakteurin bei der Nordsee-Zeitung, wo sie auch volontiert hat. Zuvor hat sie an der Universität Siegen „Literary-, Cultural- & Media-Studies“ sowie „Visual Studies & Art History“ studiert.