Feuer in Hagen: Bei den Flüchtlingen sitzt der Schock noch tief

Mit Schrecken erinnert sich Hawa Sheikh Hasan Ibrahim aus Somalia an den Abend des 28. Mai: Damals brannte die Hagener Flüchtlingsunterkunft am Amtsdamm in Hagen ab, in der sie mit 28 weiteren Flüchtlingen Zuflucht gefunden hatte.

Rechtzeitig  gerettet

Alle Bewohner haben sich rechtzeitig gerettet, doch der Schock sitzt immer noch tief. Das Mehrfamilienhaus am Hagener Amtsdamm ist nicht mehr bewohnbar. Hawa Sheikh Hasan Ibrahim kam mit ihren drei Söhnen und ihrem Mann in einer Wohnung in Driftsethe unter.

Kein Mieter darf ins Brandhaus

„Manchmal kommt der Schock noch hoch, die Erinnerungen an die alte Wohnung, dann bin ich traurig. Es ist wirklich sehr schade“, sagt die Geflüchtete. „Spielzeug, Kindersitze, Geburtstagsgeschenke – alles ist weg.“ In das Brandhaus darf bislang keiner der Mieter zurück. Auch nicht, um zu schauen, ob persönliche Sachen von den Flammen verschont wurden.

Andreas Schoener

Andreas Schoener

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Andreas Schoener arbeitet seit Oktober 2008 in der Landkreis-Redaktion der NORDSEE-ZEITUNG. Dort ist er stellvertretender Leiter und zuständig für die Berichterstattung aus und über die Stadt Geestland.