Hundeführerschein: Theorie und Praxis rund um Mops und Co.

Ob Dackel oder Mops, Bernhardiner oder Windhund: Wer sich einen Hund anschafft, muss nicht nur über die Haltung und Versorgung des Tieres nachdenken, sondern auch über die Pflichten. Dazu gehört der sogenannte Sachkundenachweis, auch Hundeführerschein genannt, der aus einem theoretischen und einem praktischen Teil besteht.

35 Fragen müssen im Theorieteil zum Hundeführerschein beantwortet werden

„Unabhängig von der Rasse muss dieser Nachweis vor Aufnahme der erstmaligen Hundehaltung erfolgen“, sagt Hanke Oerding, der in der Gemeinde Loxstedt als zugelassener Prüfer tätig ist. Wie eine Führerscheinprüfung könne man sich das Ganze vorstellen. 35 Fragen müssen im theoretischen Teil beantwortet werden, bei mindestens 26 richtigen Antworten gilt der Test als bestanden.

Einfache Kommandos müssen Hunde im Straßenverkehr beherrschen

Bei der praktischen Prüfung gehe es zunächst um das „Handling am Hund“, wie Oerding es ausdrückt. Die Hundehalter müssen nachweisen, dass sie in der Lage sind, beispielsweise Ohren, Zähne und Pfoten zu kontrollieren. In einem verkehrsarmen Bereich heißt es dann „Sitz, Platz, Fuß“: „Ich überprüfe das, was jeder Hund können sollte, um sich einigermaßen gefahrlos im Straßenverkehr zu bewegen“, erklärt Oerding. (ag)

Ob Haftpflichtversicherung oder Chip – was Hundebesitzer beachten müssen, lest Ihr am Sonntag, 30. Juni 2019, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.