In Neuenwalde startet das Carsharing-Projekt Mobine

Kleinere Orte an den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) anzubinden, ist eine Herausforderung. In Neuenwalde startet die Stadt Geestland jetzt ein Mobilitätskonzept mit einem Kleinbus. Gleichzeitig geht eine neue Linie des Anrufsammeltaxis (AST) an den Start.

Kleinbus mit Elektromotor

Mobine heißt das neue Konzept, das in Neuenwalde getestet wird. Bei dem Namen, der jetzt vom Deutschen Patent- und Markenamt gesetzlich als Marke geschützt wird, denkt man zuerst an ein Insekt – und das erscheint auch im Logo. Es klebt auf dem Kleinbus mit sieben Sitzplätzen, der von einem Elektromotor angetrieben wird. „Mobilität in Neuenwalde“ bedeutet die Abkürzung. In Neuenwalde können die Mitglieder des Verkehrsvereins Neuenwalde/Krempel das Fahrzeug nach Voranmeldung nutzen. Dann erfolgt eine stundenweise Abrechnung von einem Euro pro Person und Stunde ohne Kilometerbegrenzung. Das Pilotprojekt ist auf drei Jahre angelegt.

Neue Linie der Anrufsammeltaxis

Gleichzeitig mit Mobine ging in Neuenwalde die Anrufsammeltaxi-Linie AST 21 an den Start, die Krempel und Neuenwalde mit Bad Bederkesa im Zweistundentakt verbindet. (stn)

Wie Mobine funktioniert und was Politik und Verwaltung zum Konzept sagen, lest Ihr am Sonntag, 8. September 2019, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.