Jetzt flicken auch Flüchtlinge mit

Nach dem Vorbild der sogenannten „Repair-Cafés“ bieten die beiden Wremerinnen Barbara Hummel und Mary Fiedler seit einem Jahr im „Café Flick“ im evangelischen Gemeindehaus in Wremen Hilfe bei einfachen Reparaturen an. Mittlerweile hat sich das Café Flick auch bei den Flüchtlingsfamilien im Dorf herumgesprochen.

Nicht nur die Frauen nutzen seitdem die Möglichkeit, bei einer Tasse Kaffee Stricken und Häkeln zu lernen. „Beim letzten Mal kamen zwei Männer mit und bekamen große Augen, als sie unsere Nähmaschinen sahen“, erinnert sich Barbara Hummels. „Singer“ hätte der eine geflüstert, sich sofort an die Maschine gesetzt und losgelegt. Wie sich herausstellte sind beide Schneider von Beruf und nutzen jetzt gerne die Möglichkeit, im Café Flick zu nähen.

Fahrräder wieder auf Vordermann bringen

Auch für die Mobilität der Flüchtlinge wird etwas getan. Volker Burkhardt und Harry Martens leiten einige junge Männer an, wie sie ihre Fahrräder selbst flicken und instandhalten können.

An jedem ersten Dienstag

An jedem ersten Dienstag im Monat bietet die Kirchengemeinde Wremen unter dem Motto „Wegwerfen war gestern – auf ins Café Flick“ den gemütlichen Kaffeenachmittag mit verschiedenen Hilfestellungen an. Natürlich kann man an dem Treffen auch teilnehmen, wenn es nichts zu reparieren gibt.

Computerfachmann dringend gesucht

Gerne können sich auch andere „Experten“ und „Expertinnen“ mit weiteren Angeboten unter 04705/273 melden. Über einen Computerfachmann, der sich mit Laptops und Smartphones auskennt, würde sich das ehrenamtliche Team besonders freuen.