Katzen-Kastration im Cuxland: Tierasyl „Heimatlos“ wartet vergeblich aufs Geld

Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium hat 200.000 Euro für die Kastration wildlebender Katzen bereitgestellt. Gereicht hat das Geld nur rund zwei Wochen lang. Beim Tierasyl „Heimatlos“ in Wittstedt ist davon nichts angekommen. 

Tierasyl will Land anschreiben

Oliver Fröhlich, Vorstandsmitglied des Tierasyl-Vereins, und seine Mitstreiter wollen nun das Land anschreiben, um herauszubekommen, wo das Geld geblieben ist. Sie vermuten aber jetzt schon, dass es erst einmal in Großstädten wie Hannover oder Braunschweig verteilt wurde.

53 Tiere in der Wesermarsch kastriert

Allerdings gibt es diesbezüglich auch bessere Nachrichten aus der Wesermarsch. „53 Katzen und Kater haben wir durch die vom Land finanzierte Aktion kastrieren lassen können“, berichtet Andrea Juhre vom Tierschutzverein Wesermarsch.

Jährlich 1000 Euro spenden

Beim Tierasyl in Wittstedt hofft man auf eine Wiederholung der Aktion und setzt nun erst einmal weiter auf den eigenen Kastrationsfonds, den es seit 2013 gibt. Dieser weist einen jährlichen Spendeneingang von rund 1000 Euro auf. (hum)