Gefährliche Zecken: Das müsst ihr auf dem Deichbrand beachten

Die Johanniter warnen: Zecken sind bei einem Festival wie Deichbrand immer ein Thema. Schon auf anderen Festivals wie dem Hurricane in Scheeßel haben die gefährlichen Blutsauger für einige unschöne Andenken gesorgt. 

Johanniter helfen

Jan Klaassen vom Johanniter-Team auf dem Deichbrand ist vorbereitet. Er rechnet zwar nicht mit einem hohen Zecken-Aufkommen auf dem Festival, empfiehlt aber geschlossene Hosen. In den vergangenen Jahren haben die Ersthelfer nicht viele Zeckenbisse behandelt. Entwarnung gibt es aber nicht im Zeckenjahr 2019: Wie es in diesem Jahr wird, werde sich zeigen.

Zecken schnell entfernen

„Wenn man eine Zecke auf der Haut findet ist es wichtig, sie möglichst schnell zu entfernen – innerhalb von 12 bis 24 Stunden“, betont Jan Klaassen. Das kann man selbst mit einer Pinzette machen. „Wichtig ist, die Zecke möglichst weit vorne am Kopf zu fassen. Dann kann man sie vorsichtig herausziehen.“ Wer auf Nummer Sicher gehen will, der wendet sich einfach an die Johanniter, die die Zecke entfernen. Auf dem Deichbrand-Gelände gibt es acht Johanniterzelte: Bei den Hauptbühnen, auf dem Infield sowie verteilt in den Camps. Sie sind ausgeschildert.

Selbstkontrolle ist der beste Schutz

„Zecken kommen von unten und nicht von oben“, sagt Jan Klaassen. Allgemein gilt: Wer im Grünen unterwegs ist, sollte sich danach auf Zeckenbisse kontrollieren. „Das ist der beste Schutz“, weiß Jan Klaassen. Bei Zeckenbissen besteht die Gefahr von Borreliose. Dabei tritt nach ein paar Tagen eine Rötung an der entsprechenden Stelle auf. In diesem Fall sollte man sofort die Johanniter aufsuchen – oder einen Arzt, wenn die Rötung erst nach dem Festival auftritt.

Laura Nobel

Laura Nobel

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Laura Nobel ist seit September 2017 Volontärin bei der Nordseezeitung. Vor allem ist sie aber für die Kreiszeitung Wesermarsch in ihrer Heimatstadt Nordenham unterwegs.