„Mäuseplage“ – Peta fordert Verbot der Fuchsjagd im Cuxland

Landwirte, Gartenbesitzer und Deichverbände haben Anfang August über eine „Mäuseplage“ geklagt. Die Tierrechtsorganisation Peta fordert jetzt ein Verbot der Fuchsjagd im Cuxland, dann müssten die Landwirte auch nicht klagen.

Peta: Sinnlose Jagd auf nützliche Tiere

Peta nimmt jetzt Berichte der NORDSEE-ZEITUNG zum Anlass, um Landrat Kai-Uwe Bielefeld zum Handeln aufzufordern. „Hobbyjäger betrachten Füchse als lebendige Zielscheiben oder als Konkurrenten und verfolgen sie in den meisten Jagdrevieren gnadenlos. Die sinnlose Jagd auf die nützlichen Tiere trägt zum Populationsanstieg der Nager bei, da so ihre wichtigsten natürlichen Feinde ausgeschaltet werden“, teilt Nadja Michler, Fachreferentin für Wildtiere bei Peta, mit.

Natürliche Feinde profitieren

Allein in Niedersachsen würden Jäger jährlich über 47.000 Füchse töten. Doch auch andere Tiere sind natürliche Feinde der Mäuse und profitieren sogar von der Plage: Wie nord24 zuletzt berichtete, bringen Beutegreifer wie Eulen und Störche im Cuxland so viele Junge durch, wie schon lange nicht mehr. Die Mäuse lockten sogar die vom Aussterben bedrohte Sumpfohreule ans Buffet. Sogar Möwen würden Mäuse vertilgen.

Was die Tierrechtsorganisation zu Bedenken wie Tollwut und Fuchsbandwurm sagt, könnt ihr in der Mittwochausgabe der NORDSEE-ZEITUNG lesen.