Morde an Prostituierten in Bremerhaven: Polizei stellt neue Fragen

Nach den Morden an zwei Bremerhavener Prostituierten aus den Jahren 1992 und 1993 hat die Polizei neben Phantombildern nun auch Bilder von mutmaßlichem Tatwerkzeug veröffentlicht. 

„Aktenzeichen XY … ungelöst“

Am Mittwochabend hatte sich die Polizei Cuxhaven in der Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ mit der Bitte um Mithilfe an die Bevölkerung gewandt und Phantombilder veröffentlicht, die im Zusammenhang mit den Frauenmorden in Bremerhaven entstanden sind.

„Vielzahl von Hinweisen“

„Uns hat eine Vielzahl an Hinweisen erreicht. Einige davon scheinen interessant zu sein. Wir gehen den Hinweisen derzeit nach und überprüfen sie“, so die Sprecherin der Polizeiinspektion Cuxhaven. Bis zum Donnerstagnachmittag gingen rund 100 Hinweise bei der Ermittlungsgruppe in Cuxhaven ein.

Polizei bittet um Hinweise

Neben der Frage, wer Angaben zu den gesuchten Personen machen kann, haben sich die Ermittler nun auch mit Anschauungsobjekten an die Öffentlichkeit gewandt. Es handelt sich hierbei um Leukoplast in einer Breite von 5 Zentimeter, das damals haushaltsunüblich war, und um eine 3 Millimeter breite Nylonschnur beziehungsweise um Knoten und Schlaufen am Ende der Schnur. Hinweise nimmt die Polizei unter 04721/573200 entgegen.

Weitere offene Fragen der Polizei an mögliche Zeugen und mehr zu den Anrufern, lest ihr am Freitag in der NORDSEE-ZEITUNG oder jetzt bei norderlesen.de