Mutter darf nicht mehr in ihr Haus und verklagt Tochter

Für beide war es „der größte Fehler des Lebens“: Edith Kapanowski aus der Gemeinde Wurster Nordseeküste verklagt momentan ihre eigene Tochter. Vor sieben Jahren hat die Seniorin ein Haus gekauft. Seitdem lebt sie in einem 17 Quadratmeter großen Anbau zwischen Heizungsraum und Garage. Das Haupthaus dagegen wird von ihrer Tochter und deren Ehemann bewohnt.

Tochter im Grundbuch

Die 76-Jährige darf das Haus nicht mehr betreten. Und das, obwohl Kapanowski sie es bezahlt hat. Ihre Tochter ist zur Hälfte ins Grundbuch eintragen, da diese später alles erben sollte.

Prozess startet im Januar

Jetzt klagt Kapanowski gegen ihre Tochter. Sie will ihr Eigentum zurück. „Ich hoffe, dass ich irgendwann zumindest in einigen Zimmern des Haupthauses wohnen kann“, sagt die Seniorin. Mitte Januar beginnt ein Prozess vor dem Landgericht Stade.

Tochter widerspricht

Die Tochter widerspricht den Darstellungen ihrer Mutter. „Als wir uns für den Hauskauf entschieden haben, war klar, dass ich den größeren Teil und sie den Anbau bewohnen wird. Schließlich wollte meine Mutter sich aufgrund ihres Alters und ihres Gesundheitszustandes wohnlich verkleinern.“

Warum Edith Kapanowski sich zur Klage entschloss, warum diese aber aus Sicht der Tochter ungerechtfertigt ist, lest ihr auf norderlesen.de.