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Feuerwerks-Aus in Bad Bederkesa: Jetzt sollen die Bürger mitreden

Empörung und Enttäuschung sind groß nach dem Aus fürs Feuerwerk beim Beerster Seefest: Geestlands Bürgermeister Thorsten Krüger lädt jetzt alle Bürger ein, ihre Ideen einzubringen. Am 17. Juli ist eine offene Sprechstunde geplant.

„Wie Paris ohne Eiffelturm“

Viele Bürger haben das Feuerwerk immer als Höhepunkt des Seefestes betrachtet. Ohne den Funkenregen am Nachthimmel verdiene das Event seinen Namen nicht länger. Ein Seefest ohne Feuerwerk wäre wie Paris ohne Eiffelturm, heißt es unter anderem.

„Freiwillige Leistung der Stadt“

Bürgermeister Krüger macht darauf aufmerksam, dass die Stadt in den vergangenen Jahren immer höhere Zuschüsse in die Veranstaltung habe stecken müssen, weil die Einnahmen immer geringer geworden seien.  „Die Zuschüsse sind eine freiwillige Leistung der Stadt“, betont der Verwaltungschef und verweist darauf, dass Veranstaltungen in anderen Gemeinden der Stadt von Vereinen und Feuerwehr in Eigenregie organisiert werden. „Diese Feste funktionieren.“

Sprechstunde für die Bürger

Doch die Kritik ist im Rathaus angekommen. Bei einer offenen Sprechstunde am Dienstag, 17. Juli, können alle Bürger ihre Ideen zum Seefest einbringen, eine Finanzierung vorzuschlagen und aktiv an der Organisation mitwirken. Von 15 bis 17 Uhr wartet Krüger gespannt in seinem Büro im Beerster Rathaus.