Neuer Ärger ums Abwasser in Appeln

Der Landkreis Cuxhaven hat Verschmutzungen in Appelner Gräben festgestellt. Die Werte sind nicht in Ordnung. In einem Fall, einem kleinen Graben, stehen wieder Kleinkläranlagen als Verursacher im Verdacht. In einem weiteren Fall soll Silosickerwasser von einem Hof in den größeren Dorfgraben gelangt sein.

2013 wurde ein Abwasserpilz entdeckt

Das Dorf Appeln kämpfte bereits seit 2013 mit schlechten Wasserwerten. Ein Abwasserpilz war auf der Lune entdeckt worden. Zahlreiche Besitzer von Kleinkläranlagen durften nicht mehr einleiten und mussten Sickermulden bauen. Die Gemeinde stellte zusätzlich 2016 ein Stau- und Filterbecken fertig. Danach kehrte wieder Ruhe ein, die Werte waren in Ordnung.

Sickermulden als Lösung

Dieses Mal müssen die Hauseigentümer, die an dem verschmutzen kleinen Graben mit den schlechten Werten wohnen, schnellstens auf Sickermulden umsteigen. Der Landwirt hat bereits den größeren Dorfgraben ausbaggern lassen. Silosickerwasser tritt nicht mehr aus. Der Landkreis will vor Weihnachten wieder Proben nehmen und dann feststellen, ob in beiden Gewässern wieder alles in Ordnung ist.Der Landkreis betont: Gewässerbelastungen müssen ernst genommen werden.

Beverstedts Bürgermeister Ulf Voigts und Landrat Kai-Uwe Bielefeld haben sich bereits am Dienstag zu einem Gespräch getroffen. Was sich daraus ergeben hat, lest Ihr am Mittwoch in der NORDSEE-ZEITUNG.

Jens Gehrke

Jens Gehrke

zeige alle Beiträge

Jens Gehrke ist in Bremerhaven geboren, arbeitet als Redakteur bei der NORDSEE-ZEITUNG und gehört seit 2016 dem nord24.de-Team an. Er hat Kulturwissenschaften und BWL in Lüneburg und Madrid studiert, danach volontierte er bei der NORDSEE-ZEITUNG. Die Schwerpunkte der Berichterstattung liegen in den Gemeinden Hagen im Bremischen und Beverstedt.