ÖPNV: Geestland setzt auf einen Mix aus Bussen und Sammeltaxen

Die Stadt Geestland steht beim öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) vor einer besonderen Herausforderung. „Wir haben einen urbanen und einen ländlichen Bereich“, meint der Erste Stadtrat Jürgen Zehm. Um alle Bereiche gut abzudecken, setzt die junge Stadt auf eine Kombination mehrerer Konzepte: vom Busverkehr über das Anruf-Sammeltaxi (AST) bis hin zum mietbaren Kleinbus.

„Grundsätzlich sind Langen und Debstedt durch die Linien 505 und 506 sowie die Nachtlinie NL sehr gut angebunden“, stellt Zehm fest. Dazu kämen noch die Linien des Schulbusverkehrs sowie die Linie 525 als einzige Verbindung nach Bad Bederkesa. „Die Anbindung der ehemaligen Samtgemeinde Bederkesa war unser vordringliches Ziel“, betont Bürgermeister Thorsten Krüger (SPD). Der erste Schritt sei die Aufnahme des Bereichs in den Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen (VBN) gewesen. „So konnten wir das AST-System, das auf dem Gebiet der ehemaligen Stadt Langen gut funktioniert, auch in diesen Bereich ausdehnen“, erzählt der Bürgermeister.

Sammeltaxen werden gut genutzt

Das AST werde in der gesamten Stadt Geestland gut genutzt, weiß Krüger, der darin auch einen wichtigen Baustein für den ÖPNV sieht. „Deswegen wollen wir das AST nach Möglichkeit ausbauen – mit weiteren Linien, Haltestellen und einem erweiterten Fahrplan“, berichtet er. So sei für dieses Jahr angedacht, ein entsprechendes Angebot auch abends und am Wochenende vorzuhalten – für Freizeitaktivitäten.

Konkret ist auch ein Projekt, das im Sommer in Neuenwalde umgesetzt werden soll: ein Kleinbus, der gemietet werden kann – eine Art Bürgermobil.