Partnervermittlung: Das Geschäft mit der Einsamkeit – ein Fall aus Cuxhaven

Bis zu 50 Beschwerden erhält die Verbraucherzentrale Bremen von Kunden, vor allem von Online-Singlebörsen. So wie die von Marion L.* (Name ist der Redaktion bekannt). Seit ihr Mann starb, fühlt sich die Rentnerin einsam. Die Witwe beauftragte daraufhin eine Partnervermittlung. Die kassierte zwar die Gebühr, doch kein einziges Treffen mit einem möglichen Partner kam zustande. Die Rentnerin fühlte sich betrogen. Sie zog vor Gericht und bekam recht. 

Mann gab es nicht

Ein rüstiger Senior suchte per Zeitungsanzeige nach einer weiblichen Bekanntschaft. Marion L. meldete sich unter den angegebenen Kontaktdaten und stellte fest, dass es sich um eine Partnervermittlung handelte – und den beschriebenen Mann in der Zeitung: den gab es gar nicht.

2000 Euro Gebühr

Jedoch versprach man Marion L. andere passende Kandidaten für die Cuxhavenerin zu finden. Jedoch wurden die Suchkriterien nicht ansatzweise erfüllt und kein Treffen kam zustande. Marion L. blieb auf den 2000 Euro Vermittlungsgebühren sitzen.

Die ganze Geschichte über das „Geschäft mit der Einsamkeit“ und was der Vermittler zu den Vorwürfen von Marion L. sagt, lest Ihr Montag in der NORDSEE-ZEITUNG oder jetzt schon auf norderlesen.de.

Christian Doescher

Christian Doescher

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Christian Döscher, Jahrgang 1967, leitet seit 2009 die Landkreis-Redaktion der NORDSEE-ZEITUNG. Zehn Jahre hat er in der Nachrichten-Redaktion gearbeitet. Vor seinem Volontariat ab 1997 ist der Köhlener vier Jahre als selbstständiger Marketing-Berater tätig gewesen. Studiert hat Döscher in Hannover Wirtschaftswissenschaften. Seine Leidenschaft gilt dem Fußball.