Plattdeutsch-Kinofilm abgedreht: Zum Schluss geht’s ins Hagener Fitnessstudio

Zum Schluss geht es in ein Hagener Fitnessstudio: Beim letzten Drehtag für den Plattdeutsch-Spielfilm „Boot Un Dood“ wurde es noch einmal sportlich für das Team. Das waren schon die gesamten Dreharbeiten. Seit Anfang Juli wurde an 15 verschiedenen Orten in der Region gedreht. 

Plattdeutsche Romanvorlage

Sandro Giampietro hat bei dem Kinofilm eine Vielzahl von Funktionen wie Drehbuchautor, Regisseur, Musiker und Cutter übernommen. Auch Plattdeutsch-Experte Günter Ihmels aus Beverstedt war im Fitnessstudio mit dabei und verfolgte die Dreharbeiten. Ihmels schrieb die plattdeutsche Romanvorlage „Dat Gasthuus anne Elw“ und ist Co-Drehbuchautor.

3000 Sequenzen

Der künstlerische Tausendsassa Giampietro berichtet von 12-Stunden-Drehtagen und endlosen Stunden vor dem Schnittprogramm. Denn zu Hause am Computer muss der Wittstedter aus mehr als 3000 Sequenzen einen 90-minütigen Streifen schneiden. „Der Film ist fast fertig“, berichtet er erleichtert. „Ich bin total zufrieden. Der wird richtig gut.“

Kinopremiere Anfang 2020 geplant

Das Projekt wird von der renommierten „nordmedia“ gefördert und soll im Februar 2020 im Kino Premiere feiern.

Was der Kommissar im Film „Boot un Dood“ im Fitnessstudio macht, lest ihr am Mittwoch in der NORDSEE-ZEITUNG.

Jens Gehrke

Jens Gehrke

zeige alle Beiträge

Jens Gehrke ist in Bremerhaven geboren, arbeitet als Redakteur bei der NORDSEE-ZEITUNG und gehört seit 2016 dem nord24.de-Team an. Er hat Kulturwissenschaften und BWL in Lüneburg und Madrid studiert, danach volontierte er bei der NORDSEE-ZEITUNG. Die Schwerpunkte der Berichterstattung liegen in den Gemeinden Hagen im Bremischen und Beverstedt.