Jetzt wird’s ekelig: Quallen-Alarm an der Nordsee

Schon wieder: Bereits im vergangenen Sommer haben Quallen Nordsee-Urlaubern die Badefreunde vermiest. Auch an der Ostsee tummelten sich im August gefährliche Feuerquallen in der Lübecker Bucht. Jetzt droht erneut eine Plage der Glibbertierchen. Schuld daran ist der milde Winter. 

Gute Voraussetzungen für Plage

Weil der Winter so mild war, konnten Quallen aus dem vergangenen Jahr besser überleben. Außerdem wachsen junge Quallen im wärmeren Wasser schneller. Somit sind zwei von mehreren Voraussetzungen erfüllt, dass es zu einer Quallenplage kommt. Auch die Windrichtungen und Strömungen spielen dabei unter anderem eine Rolle.

Feuerquallen ungewöhnlich weit entwickelt

Forscher haben festgestellt, dass es bereits im März und April deutlich mehr Medusen, also noch nicht voll entwickelte Quallen, gegeben hat als in den Vorjahren. Die ungefährlichen Ohrenquallen treten verstärkt von Juni bis August auf. Auch die Feuerqualle ist laut Wissenschaftler bereits ungewöhnlich weit entwickelt. Die Berührung mit den kaum sichtbaren Tentakeln der rötlichen Qualle ist extrem schmerzhaft.

Laura Nobel

Laura Nobel

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Laura Nobel ist seit September 2017 Volontärin bei der Nordseezeitung. Vor allem ist sie aber für die Kreiszeitung Wesermarsch in ihrer Heimatstadt Nordenham unterwegs.