Real-Kette vor Zerschlagung: Was wird aus Filialen in Bremerhaven und Spaden?

Die Zerschlagung der Supermarktkette Real steht offenbar kurz bevor. Das berichtet das Handelsblatt und beruft sich dabei auf Insider. Demnach sei das Verkaufsverfahren auf der Zielgeraden und es seien nur noch zwei Investoren im Rennen. Bei beiden könne jedoch davon ausgegangen werden, dass sie Real zerschlagen werden.

Zwei Interessenten im Rennen

Noch im Spiel sein sollen, nach Informationen des Handelsblatts, die 2018 von dem Immobilienexperten Sascha Wilhelm gegründete x+bricks AG sowie die Redos Gruppe, die sich für ihr Angebot mit der US-Bank Morgan Stanley zusammengetan haben soll. Beide sollen rund 900 Millionen für die Metro-Tochter geboten haben, wollten sich auf Nachfrage des Handelsblattes aber nicht äußern. Auffällig sei jedoch bei beiden eine Nähe zum Real-Konkurrenten Kaufland.

Hat Kaufland Interesse?

​Die Verbrauchermarktkette ist Hauptmieter in Objekten beider Interessenten. Klaus Gehring, Chef des Kaufland-Eigentümers Schwarz Treuhand, hatte bereits öffentlich erklärt, mindestens 100 der Real-Standorte übernehmen zu wollen. Offen bliebe bei einer Zerschlagung, wer die Kosten für Sozialpläne zahlen würden, wenn Mitarbeiter entlassen würden.

Wie die Gemeinde die Zukunft der Real-Filiale in Spaden einschätzt, lest ihr am Mittwoch in der NORDSEE-ZEITUNG.

Kristin Seelbach

Kristin Seelbach

zeige alle Beiträge

Geboren 1985 im hessischen Limburg hat es Kristin Seelbach nach dem Studium in Marburg und Leipzig gleich zweimal zur NORDSEE-ZEITUNG nach Bremerhaven und umzu verschlagen. Zunächst 2011 zum Volontariat und seit 2013 erst als feste Mitarbeiterin und später Redakteurin in die Landkreisredaktion. Dort kümmert sie sich schwerpunktmäßig um die Gemeinden im Nordkreis und die Kreispolitik.