Schlechte Rechtschreibung: Studie sorgt im Cuxland für Diskussionen

Die Ergebnisse sind ernüchternd: Laut einer aktuellen Bildungsstudie haben sich Deutschlands Viertklässler in der Rechtschreibung deutlich verschlechtert. Besonders Niedersachsens Grundschüler haben hier große Probleme. Auch im Cuxland sorgt die Studie für reichlich Gesprächsstoff. Ines Woyciniuk, Leiterin der Grundschule Lunestedt, sagt: „Wir nehmen die Studie sehr ernst.“

Studie ist Warnsignal

Pauschal bestätigen kann die Schulleiterin die Befunde zwar nicht. Trotzdem sieht sie die vor kurzem vorgestellte Studie des „Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen“ als Warnsignal. „Wir wissen, dass wir uns kümmern müssen.“

„Jedes Kind ist anders“

Die Kinder kämen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen in die Schule. Darauf müssten die Schulen reagieren: „Jedes Kind ist anders, das heißt, wir müssen sehr differenziert arbeiten.“ Um die Herausforderungen zu meistern, brauche es eine gute Versorgung mit Lehrkräften.

Eltern sind gefragt

„Übung macht den Meister“: Dieses Motto verfolgt Ines Woyciniuk in ihrer Schule konsequent. Denn: Wer nicht übt, der lernt nicht. Auch die Eltern müssen aus Sicht der Schulleiterin ihren Teil beitragen: „Eltern haben eine Vorbildfunktion. Sie müssen mit ihren Kindern sprechen, ihnen Bücher vorlesen.“

Merlin Hinkelmann

Merlin Hinkelmann

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Merlin Hinkelmann, Jahrgang 1995, ist in der Wesermarsch aufgewachsen. Er studierte Kommunikations- und Politikwissenschaft in Bremen. Sein Volontariat absolvierte er bei der NORDSEE-ZEITUNG, wo er inzwischen in der Landkreisredaktion arbeitet.