Sievern: John-Wagener-Haus soll verkauft werden

Weil sich kein Nachnutzer gefunden hat, der das John-Wagener-Haus in Sievern als Museum ehrenamtlich weiter betreibt, wollen Artur Burmeister und seine Frau Christa die Auswanderer-Erinnerungsstätte verkaufen. Sitzmöbel sowie Glasvitrinen mit Vereinswimpeln und Fotos werden in die Alte Dorfschule gleich gegenüber umziehen, wo im Obergeschoss eine Heimatstube entstehen soll.

Burmeister und seine Frau wollen das 1994 eröffnete Museum in der Ortsmitte aus Altersgründen in jüngere Hände legen. Jetzt haben sich Kaufinteressenten gefunden, die das insgesamt rund 4100 Quadratmeter große Gelände mit seinen insgesamt zwei Gebäuden erwerben und als Wohnhaus nutzen wollen. Was mit den Ausstellungsstücken geschehen soll, die nicht in die Alte Schule umziehen, steht derzeit noch in den Sternen.

Historische Fotos und Vereinsfahnen

Sievern Ortsheimatpfleger Bernd Twachtmann ist derzeit damit beschäftigt, die neue Sieverner Heimatstube herzurichten. Sie soll die Entwicklung der Ortschaft unter anderem in historischen Fotos und Fahnen dokumentieren. „Die Ausstellung von John-Wagener bekommen wir dort nicht unter“, sagt Twachtmann.  MIt einer Eröffnung der Heimstube ist im nächsten Jahr zu rechnen.

Andreas Schoener

Andreas Schoener

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Andreas Schoener arbeitet seit Oktober 2008 in der Landkreis-Redaktion der NORDSEE-ZEITUNG. Dort ist er stellvertretender Leiter und zuständig für die Berichterstattung aus und über die Stadt Geestland.