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So ist Sturmtief „Sebastian“ über das Cuxland und Bremerhaven gefegt

Umgestürzte Bäume, vom Hochwasser mitgerissene Strandkörbe, abgesagte Sportveranstaltungen, ausgefallene Züge und eingestellter Fährbetrieb: Als erster großer Herbststurm des Jahres hat Orkantief „Sebastian“ mit großer Kraft am Mittwoch über Norddeutschland gewütet – auch im Landkreis Cuxhaven und Bremerhaven. 

Hunderte Einsätze im Cuxland

Bis in den Abend waren die Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Cuxhaven im Einsatz. Zwischen 12 und 19 Uhr mussten die Wehren schon mehr als 140 Mal ausrücken, bis Mitternacht dürften es annähernd 200 Einsätze gewesen sein. Das teilte am Abend auf Nachfrage Frank Klaeßen, Leiter der Integrierten Regionalleitstelle Unterweser-Elbe, mit, dort gehen alle Meldungen aus den Landkreisen Cuxhaven und Osterholz sowie aus Bremerhaven ein.

Baum fällt auf die Fahrbahn

In Stubben (Cuxland) krachte ein Baum auf die Fahrbahn bei Deelbrügge, in Oberndorf-Bentwisch am Niederstricher Deich (Land Hadeln) drohte ein marodes Reetdachhaus einzustürzen, auf den Bahnstrecken im nord24-Land gab es erhebliche Probleme, Schiffe nach Helgoland waren gar nicht erst gestartet und die Elblink-Fährgesellschaft stoppte ebenfalls ihre Fahrten.

„Sebastian“: Umschlag muss am Mittag eingestellt werden

An der Bremerhavener Stromkaje musste der Umschlag am Mittag eingestellt werden. Wann die Arbeit auf den Containerterminals weitergehen sollte, war am Abend noch unklar. In der Seestadt musste die Feuerwehr im Laufe des Nachmittags 25 Mal ausrücken, weil Bäume umgestürzt waren oder Dachabdeckungen auf Straßen geweht wurden. Auf der A27 fielen drei Bäume auf die Fahrbahn. (bro, cd, kop, mr)