Klimawandel zeigt Wirkung in Bremerhaven und umzu

Hitze, Dürre und Unwetter in diesem Jahr haben den Klimawandel ins Bewusstsein vieler Menschen gerückt. Doch die Treibhausgas-Emissionen steigen. In Kattowitz verhandeln die Staaten ab diesem Montag über die Zukunft der Erde.

20.000 Teilnehmer

Die Welt schaut nach Polen. Bis zu 20 000 Teilnehmer aus allen Teilen der Welt werden erwartet. Es geht um viel: Wie lässt sich das große Klimaziel, die globale Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu beschränken – am besten auf 1,5 Grad – doch noch erreichen? Der Ausstoß an Treibhausgasen wie CO2 ist wieder gestiegen. Sie treiben die Erderwärmung weiter an. Auch Deutschland hinkt seinen Klimazielen hinterher.

Katastrophale Folgen

Die Klimadiplomaten aus mehr als fast 200 Ländern haben große Aufgaben vor sich in den knapp zwei Wochen, die sie in Polen zusammensitzen. Ein Regelwerk muss her für die Umsetzung des Paris-Abkommens, in dem die Weltgemeinschaft sich das Ziel gesetzt hat, die Erderwärmung auf „deutlich unter zwei Grad“, möglichst auf 1,5 Grad, zu begrenzen. Schon jetzt hat sich die Erde bereits um etwa ein Grad erwärmt. Würden die Staaten ihre bisherigen Ankündigungen umsetzen, würden es wohl drei Grad – mit katastrophalen Folgen.

Diese Folgen zeigen sich auch in Bremerhaven und dem Cuxland. Betroffene aus der Umgebung berichten am Montag in der NORDSEE-ZEITUNG, wie sich der Klimawandel in unserer Region konkret auswirkt.

Ursel Kikker

Ursel Kikker

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Ursel Kikker hat bei der Nordsee-Zeitung volontiert. Danach wechselte sie zur Kreiszeitung Wesermarsch und absolvierte ein paar Jahre später ein Biologie-Studium an der Universität Oldenburg. Seit 1995 berichtet sie wieder aus Bremerhaven. Ihr Schwerpunkt sind Wissenschaftsthemen.