Straßenbahn in Langen: Nostalgisch, aber vielen zu teuer

Die Politiker in Bremerhaven diskutieren über die Wiedereinführung einer Straßenbahn. In Langen würden sich etliche Bürger darüber freuen, wenn sie wieder in ihrem Ort unterwegs wäre. Doch die möglichen Kosten sind ihnen ein Dorn im Auge.

Sehnsucht bei älteren Bürgern

Bis 1958 ist die Straßenbahn in Langen bis in den Park Friedrichsruh gefahren. Dann wurde die Verbindung eingestellt, weil immer mehr Autos auf den Straßen unterwegs waren. Rotraut Keßler, ehemalige Ortsbürgermeisterin von Langen, weiß um die Sehnsucht gerade älterer Bürger nach der Straßenbahn. „Ich wüsste jedoch nicht, wie man ein solches Projekt technisch realisieren könnte“ , erklärte Keßler mit Blick auf die ehemalige Trasse, die vielbefahrene Leher Landstraße.

„Kostenaufwand unvertretbar“

Auch Langens Ortsheimatpfleger Heinz Wilhelm Schnut hat ein Herz für die Straßenbahn. „Ich war immer schon dafür“, sagt der 71-Jährige, der in seiner Jugend noch Zeuge des rumpelnden Gefährts war. Es sei für ihn ein großer Fehler gewesen, sämtliche Schienen herauszunehmen. Doch der Kostenaufwand einer Wiedereinrichtung sei heute unvertretbar.

Was Geestlands Bürgermeister zu der möglichen Wiedereinführung einer Straßenbahn in Langen sagt, lest ihr am Dienstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

Andreas Schoener

Andreas Schoener

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Andreas Schoener arbeitet seit Oktober 2008 in der Landkreis-Redaktion der NORDSEE-ZEITUNG. Dort ist er stellvertretender Leiter und zuständig für die Berichterstattung aus und über die Stadt Geestland.