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Telefonseelsorge: Zuhörer für die Momente der Not gesucht

Wenn Menschen über  Einsamkeit, Trauer oder Suizidgedanken sprechen, müssen Telefonseelsorger einfühlsam und intuitiv reagieren. Ein Kursus bereitet die ehrenamtlichen Helfer auf diese Aufgabe vor.  Ein neuer Lehrgang für den ehrenamtlichen Dienst der Telefonseelsorge startet im November in Bad Bederkesa. 

Telefondienst in vier Schichten täglich

Die Telefonseelsorge ist in vielen Fällen der erste Kontakt für Betroffene bei schweren Themen wie psychische und physische Erkrankung, Gewalt und Suizid. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter versehen in vier Schichten täglich den Telefondienst der Telefonseelsorge Elbe-Weser, eine Einrichtung des Sprengels Stade und der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover mit Hauptsitz in Bad Bederkesa.

Belastbare Menschen werden für die Telefonseelsorge gesucht

„Gerade abends und nachts erscheinen Sorgen und Nöte größer. Darum ist es wichtig, dass die Telefonseelsorge 24 Stunden erreichbar ist. In vielen Gesprächen wurden auch Suizidgedanken geäußert oder darüber gesprochen“, führt der Leiter der Telefonseelsorge, Daniel Tietjen, aus. „Wir suchen belastbare Menschen, die gut zuhören können und sich ehrenamtlich engagieren wollen.

Krisenintervention und Gesprächsführung

Der nächste Ausbildungskursus mit drei Wochenendseminaren und 16 Schulungsabenden startet im November, umfasst 185 Stunden, dauert ein Jahr und findet in Bad Bederkesa statt. Ausbildungsinhalte sind Gesprächsführung, Krisenintervention und Umgang mit Problemen, die am Telefon und im Chat immer wieder angesprochen werden.

Fundierte Ausbildung

Interessierte aus dem Kreis Cuxhaven und der Seestadt Bremerhaven können sich unter Telefon 04745/6029 melden oder sich im Internet über die Ausbildung informieren“, sagt Tietjen.