Tödlicher Brand in Loxstedt: Einsatzkräfte kämpfen stundenlang gegen Flammen

Nach dem tödlichen Wohnhausbrand in Loxstedt bei dem eine 86-Jährige ums Leben kam, gibt es nun neue Details zum Einsatz.

Gegen 4.25 Uhr schrillen die Alarmglocken

Beim Eintreffen der Feuerwehr in Hahnenknoop in der Gemeinde Loxstedt stand das Einfamilienhaus in der Straße Hinter dem Busch aus bisher ungeklärter Ursache bereits lichterloh in Flammen. Die Feuerwehren Fleeste, Hahnenknoop, Holte, Nesse, Schwegen, Stotel, die Führungsgruppe der Gemeindefeuerwehr, Rettungsdienst und die Polizei wurden gegen 4.25 Uhr alarmiert.

Sohn versucht vergeblich seine Mutter zu retten

Vor Ort versuchte der ebenfalls alarmierte Sohn bereits seine 86-jährige Mutter zu retten und das Feuer einzudämmen. Erst gemeinsam mit den Rettungskräften gelang es die Frau aus dem brennenden Bauernhaus  zu bringen. Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos.

Feuerwehren verhindern Ausbreiten der Flammen

Für die Einsatzkräfte gestaltete sich die weitere Brandbekämpfung äußerst schwierig.  Das Wohngebäude brannte bereits in voller Ausdehnung und die Flammen drohten sich auf eine angrenzende Scheune und einen Anbau auszubreiten. „Aufgrund der starken Hitze und enormen Brandintensität konnte das Gebäude nicht mehr betreten werden. Daher wurde ein umfangreicher Außenangriff gestartet“, erklärte Hahnenknoops Ortsbrandmeister Gustav Hofmann.

Löscharbeiten bis in den frühen Mittag

Bis in den frühen Mittag zogen sich die Löscharbeiten hin. Das Gebäude wurde bei dem Brand stark beschädigt. Die Polizei hat die Ermittlungen hinsichtlich der genauen Todesumstände und Brandursache aufgenommen. Die Gesamtschadenshöhe beläuft sich auf rund 250.000 Euro. (dsh)