Überraschung in Hagen: Aldi-Markt zieht nicht in die Ortsmitte

Diese Nachricht ist ein Paukenschlag: Der Aldi-Markt darf voraussichtlich doch nicht aus dem Gewerbegebiet in die Ortsmitte von Hagen ziehen. Die Politik lehnte es mehrheitlich ab, den Plan weiterzuverfolgen. Das letzte Wort dazu wird der Gemeinderat während seiner Juni-Sitzung haben.

Bürger sind erleichtert

Die überraschende Kehrtwende kommt in Hagen bei den Bürgerinnen und Bürgern gut an, die nicht wollten, dass der Aldi-Markt in ihre Nachbarschaft am Amtsdamm in der Nähe des Raiffeisenmarktes zieht. 650 Unterschriften dagegen sind schon gesammelt worden.

Netto-Neueröffnung ändert Sicht

Der Grund für den überraschenden Stopp des Aldi-Umzugs: Die Politik wollte unbedingt, dass wieder ein Supermarkt in die Ortsmitte zieht. Da ein Netto-Markt im ehemaligen, leerstehenden Schomacker-Gebäude eröffnen will, ist dieser Wunsche erfüllt. Damit wurde auch die Frage neu diskutiert, ob auch der Aldi-Markt aus dem Gewerbegebiet Döhrenacker an den Amtsdamm ziehen muss.

Wohnbebauung gewünscht

Die Politik setzt sich nun dafür ein, dass auf dem Grundstück, auf das der Aldi-Markt ziehen wollte, Wohnbebauung entsteht.

Jens Gehrke

Jens Gehrke

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Jens Gehrke ist in Bremerhaven geboren, arbeitet als Redakteur bei der NORDSEE-ZEITUNG und gehört seit 2016 dem nord24.de-Team an. Er hat Kulturwissenschaften und BWL in Lüneburg und Madrid studiert, danach volontierte er bei der NORDSEE-ZEITUNG. Die Schwerpunkte der Berichterstattung liegen in den Gemeinden Hagen im Bremischen und Beverstedt.