Verkehrsunfälle im Cuxland: Weniger Tote und Schwerverletzte

Im vergangen Jahr gab es im Landkreis Cuxhaven weniger Tote und Schwerverletzte bei Verkehrsunfällen als noch im Vorjahr. 2017 starben 13 Menschen im Verkehr, 142 wurden schwer verletzt. Im Vorjahr waren es noch 16 beziehungsweise 145. Allerdings ist die Gesamtzahl der Unfälle von 4325 auf 4359 leicht angestiegen. 

„Jeder Tote ist einer zuviel“

Diese Zahlen konnten Ilka Freyhat, Leiterin Einsatz bei der Polizeiinspektion Cuxhaven, und Gerd Groeneveld, Sachbearbeiter Verkehr, am Dienstag bekannt geben. Dies sei insgesamt eine positive Entwicklung, betonte Freyhat. Dennoch sei jeder der 13 Toten, „einer zuviel“.

Viele Schwerverletzte zwischen 45 und 65

Mit Blick auf die Altersgruppen sei festzustellen, dass im Bereich der Schwerverletzten am häufigsten Menschen von 45 bis 65 Jahre betroffen seien. Diese Zahl steige auch in den vergangenen Jahren an. Leicht sinkend seien die Zahlen hingegen bei den jungen Fahrern (18 bis 24 Jahre) und den Senioren, beides klassische Risikogruppen im Verkehr.

Hauptursache: nicht angepasste Geschwindigkeit

Hauptunfallursache bei den Unfällen mit Toten oder Schwerverletzten bleibt die nicht angepasste Geschwindigkeit (44 Prozent). Entsprechend setzt die Polizei auch hier weiterhin auf Kontrollen und Prävention.

Schwerpunktthema Ablenkung am Steuer

Außerdem setzt die Polizei Cuxhaven in diesem Jahr einen besonderen Schwerpunkt auf das Thema Ablenkung am Steuer, sei es durch das Handy, Radio oder Mitfahrer.

Kristin Seelbach

Kristin Seelbach

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Geboren 1985 im hessischen Limburg hat es Kristin Seelbach nach dem Studium in Marburg und Leipzig gleich zweimal zur NORDSEE-ZEITUNG nach Bremerhaven und umzu verschlagen. Zunächst 2011 zum Volontariat und seit 2013 erst als feste Mitarbeiterin und später Redakteurin in die Landkreisredaktion. Dort kümmert sie sich schwerpunktmäßig um die Gemeinden im Nordkreis und die Kreispolitik.