Von wegen nur Hefe: BÄKO setzt jetzt auch auf „Garry“, den Wels von der Oste

Mehl, Margarine und Hefe  sind längst nicht mehr alles: Die BÄKO Bremerhaven mit Sitz in Sievern liefert mittlerweile fast alles, was Bäckereien, Konditoreien sowie Gastronomie und Hotellerie im Elbe-Weser-Dreieck benötigen. Seit kurzem ist auch Fisch im Angebot: Afrikanischer Wels, genannt „Garry, Wels von der Oste“. Gezüchtet wird er in Oberndorf in der Samtgemeinde Land Hadeln – aus der Region für die Region.

Neue Märkte erschlossen

Mirko Oeltermann, Geschäftsführender Vorstand des genossenschaftlich organisierten Vollsortimeters, und seine 40 Mitarbeiter gehen damit neue Wege. Seit Beginn des „Bäckereisterbens“ Mitte der 1990er Jahre hat sich die BÄKO nicht nur weitere Märkte erschlossen, sondern auch veränderte Bedürfnisse seiner Stammkundschaft erkannt. Aus Bäckereien mit Stehstisch sind moderne Snackbetriebe geworden.

Neues Fahrzeug beschafft

„Nebenbei“ verstärkte BÄKO  – eine von bundesweit 27 Genossenschaften ihrer Art – das Engagement auch in der Hotellerie und Gastronomie. Geschirr, Besteck und andere Artikel für den individualisierten Bedarf wurden ins Angebot genommen. BÄKO  spricht von rund 50 Kunden im Elbe-Weser-Dreieck, die „Garry“ derzeit beziehen – ausgeliefert von geschulten Mitarbeitern und einem eigens dafür beschafften Fahrzeug.

Zucht in Oberndorf

Die Ostewert  AG in Oberndorf züchtet den Wels, indem sie von einer Biosgasanlage erwärmtes Wasser nutzt. „Wir erkennen darin einen Wachstumsmarkt, der vor allem nachhaltig ist“, sagt Oeltermann.