Was Bauern im Cuxland von der Kooperation zwischen Bioland und Lidl halten

Wie soll es weitergehen auf dem Bio-Markt? Nach der Kooperation zwischen dem größten deutschen Bio-Verband Bioland und dem Discount-Riesen Lidl diskutieren Bio-Bauern aus dem Cuxland über den richtigen Weg. 

2,29 Euro für 400 Gramm Fleisch

Die Kooperation zwischen Bioland und Lidl hat in der Bio-Branche ein Erdbeben ausgelöst. Kein Wunder: Lidl ist in Deutschland neben Aldi der Inbegriff des Schnäppchen-Shoppings, lockt mit XXL-Schweinespießen und Hähnchengeschnetzeltem zum Hammer-Preis (2,29 Euro für 400 Gramm).

Kooperation schlägt Wellen

Bioland ist der größte deutsche Bio-Anbauverband und einer der Pioniere der Öko-Bewegung. Hier setzt man auf Nachhaltigkeit, nicht auf Masse. Es verwundert also nicht, dass die Zusammenarbeit in der Bio-Branche ein Erdbeben ausgelöst hat. Aldi, Lidl und Co stehen für all das, was überzeugte Bio-Käufer wie -Produzenten eigentlich ablehnen: eine Politik des Billig-Preises, die wenig Rücksicht auf Umwelt und Lieferanten nimmt.

Was Hagen Hasselbring, Direktvermarkter aus Kassebruch, und Harm von Hollen, Milchbauer aus Offenwarden, darüber denken, lest ihr am Freitag in der NORDSEE-ZEITUNG.

Inga Hansen

Inga Hansen

zeige alle Beiträge

Inga Hansen, Jahrgang 1962, arbeitet seit 1993 als Redakteurin in der Landkreis-Redaktion der NORDSEE-ZEITUNG. Zuvor hat die gebürtige Ratzeburgerin in Hamburg Politikwissenschaft und Öffentliches Recht studiert. Über Politik beziehungsweise die Frage, wie sich die Gesellschaft entwickelt, kann sich auch privat den Kopf heiß reden, weitere Leidenschaften gelten der Pop-Musik und dem Kino.