Wattwagen nach Neuwerk: Fahrer wehrt sich gegen PETA-Vorwürfe

Die Berichte über die Probleme der Wattwagenfahrer am sogenannten Duhner Loch auf dem Weg nach Neuwerk haben die Tierrechtler auf den Plan gerufen. Die Organisation PETA fordert, die Fahrten durch den tiefen Priel, eine Art Fluss im Watt, einzustellen.

Fuhrmann wehrt sich entschieden

Sie seien verantwortungslos für die Pferde und die Insassen der Wattwagen. Dagegen wehrt sich Dirk Fock, Chef eines Traditionsbetriebs für Wattfahrten in Cuxhaven.

„Wir handeln verantwortungsbewusst“

Fock betont: „Wir handeln verantwortungsbewusst.“ Die öffentliche Route durchs Watt vom Festland nach Neuwerk werde jährlich von der Stadt Cuxhaven geprüft. Den Verkehr sichern Zeichen, die der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserbau und Küstenschutz aufgestellt hat. Sobald die entsprechende Markierung aus dem Wasser auftaucht, fahren die ersten von 56 Wattwagen los. Dabei reicht das Wasser den Pferden manchmal bis zur Hüfte.

Wattwagen können oft nicht fahren

Gleichwohl kommt es immer öfter vor, dass die Wattwagen gar nicht fahren können, weil das Wasser aus dem Duhner Loch nicht abläuft. Seit März mussten sie 20 Mal an dem Priel umkehren und konnten nicht zur Insel rüber. Die Kritik der Tierrechtsorganisation PETA bezieht sich darauf, dass Kutschfahrten generell riskant, weil unfallträchtig seien.