Wehdelerin in Angst: Plötzlich laufen ihr zwei Wölfe hinterher

Schrecksekunde für Dagmar Daugat aus Wehdel. Bei einer Fahrradtour mit ihrem Hund Cobie, einem Labrador-Rüden, folgten ihr im Habichthorster Weg in Altluneberg plötzlich zwei Wölfe.

Lautes Fluchen hilft nicht

Die Begegnung mit den wilden Tieren folgte kurz nach einer Pause an einer Weide. Als sich Dagmar Daugat wieder aufs Rad setzt, entdeckt sie die beiden Wölfe im Wald. „Sie haben sich in dem Moment erhoben, als ich aufs Rad gestiegen bin“, berichtet die Wehdelerin. Sie habe sofort gewusst, dass es Wölfe sind, laut geflucht und in die Pedale getreten.

Wölfen laufen parallel zur Radfahrerin im Wald

Den Hund habe sie angefeuert: „Lauf, lauf.“ So habe sie die Habichthorster Straße im Renntempo zurückgelegt. Die Wölfe seien parallel dazu im Wald in etwa 25 Metern Entfernung nebenhergelaufen. Einer sei sogar etwas schneller als das Fahrrad gewesen.

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Dagmar Daugat denkt sich: Bloß nicht hinfallen

Dagmar Daugat hat währenddessen große Angst um sich und ihren Hund. „Ich habe die ganze Zeit laut gerufen“, berichtet sie. Bloß nicht hinfallen, denkt sie und befürchtet, dass ihr die Wölfe womöglich den Weg abschneiden.

Wehdelerin bringt sich auf einem Bauernhof in Sicherheit

Die rund 400 Meter zurück bis zur Geestestraße kommen ihr vor wie eine Ewigkeit. Völlig erschöpft bringt sie sich dort auf einem Bauernhof in Sicherheit und traut sich nicht mehr allein durch die Wald- und Wiesenlandschaft nach Hause. Die Bäuerin begleitet sie zurück nach Wehdel.

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