Weihnachtsbäckerei: Das Geheimnis der Burgenländer Plätzchen

Schneeweiße Tuffs und rote Marmelade ergeben zusammen eine köstliche Weihnachtsblume. Cux-Landfrau und Hobby-Bäckerin Agnes Dahl backt für euch Burgenländer Plätzchen.  Das Rezept hat die Wremerin aus der Facebook-Gruppe „Weihnachtsbäckerei“ gefunden.

Das Rezept für 40 Burgenländer Plätzchen

Zutaten für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 125 g Puderzucker
  • 2 Eigelbe
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • etwas Vanilleextrakt oder Vanillemark
  • 1 Messerspitze Backpulver

Für die Baisermasse:

  • 2 Eiweiße
  • 165 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz

Zum Verzieren:

  • 125g Fruchtgelee nach Wahl

So wird’s gemacht: kneten, ausrollen und ausstechen

Aus den Teigzutaten einen Mürbeteig kneten, mit Frischhaltefolie abdecken und eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend den Teig ausrollen und Plätzchen ausstechen und kalt stellen.

In einem großen Kochtopf auf dem Herd ein heißes Wasserbad vorbereiten. Das Wasser soll so heiß sein, dass man nicht mehr reinfassen kann, aber nicht kochen, etwa 65 Grad.
Die beiden Eiweiße mit der Prise Salz in einer fettfreien, hitzefesten Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe anschlagen. Wenn das Eiweiß leicht steif geworden ist den gesiebten Puderzucker hinzugeben. Weiter schlagen bis Eiklar und Zucker zu einer glänzenden Masse verbunden sind. Anschließend die Schüssel auf das heiße Wasserbad stellen und 5-7 Minuten kräftig weiterschlagen, dabei darauf achten, dass die Eimasse nicht zu lange an einer Stelle liegen bleibt sondern immer in Bewegung bleibt. Die Masse soll anschließend weiß glänzen, stabil fluffig sein und an die Schaumfüllung von Schokoküssen erinnern.

Die Ofentür zwischendurch öffnen

Backofen auf 110°C vorheizen. Die gekühlten Plätzchen reinholen und mit dem Spritzbeutel gleichmäßig und im Kreis lückenlos kleine Tuffs auf die Plätzchen geben, dabei die Mitte freilassen. Für 40 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen geben. Dabei ab und zu die Tür öffnen, um Feuchtigkeit entweichen zu lassen und zu überprüfen, dass das Baiser schön weiß bleibt und nicht bräunt. Nach Ende der 40 Minuten das Blech auf die unterste Schiene schieben und den Backofen auf 180°C hochdrehen um den Plätzchen noch ein bisschen Farbe zu geben.

Jetzt unbedingt dabei bleiben und bereits nach 2 Minuten vorsichtig überprüfen, ob die Unterseite der Plätzchen schon gebräunt ist (dazu ein Plätzchen vorsichtig anheben). Wir wollen nur eine leichte Goldbräune, kein Tiefbraun und es ist normal, dass die Plätzchen in diesem warmen Zustand auch noch etwas weich sind. Sobald diese leichte Bräune erreicht ist (kann je nach Ofen natürlich auch 5 Minuten dauern) das Blech rausnehmen und die Plätzchen anschließend auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.

Das Fruchtgelee in einen Topf geben und aufkochen, dabei gut rühren, damit es sich komplett verflüssigt. 2-3 Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei immer dabei bleiben und ab und zu rühren. Vom Herd nehmen, warten bis es nicht mehr sprudelt und dann mit einem kleinen Löffel auf jedes Plätzchen einen Klecks Gelee geben, dabei immer mal wieder im Topf rühren, damit dort keine Haut entsteht.
Alles sehr gut abkühlen lassen und die Plätzchen anschließend genießen oder luftdicht verpacken.

Hier das Rezept im Video, bei Agnes Dahl sieht es ganz leicht aus: