Wird Schiffdorf Fair-Trade-Gemeinde?

Schiffdorf soll Fair-Trade-Gemeinde werden – dieser Ansicht ist zumindest die Grünen-Fraktion im Rat der Kommune, allen voran deren stellvertretender Fraktionschef Otto Döscher. Einen entsprechenden Antrag hatte die Fraktion deshalb gestellt. „Wir müssen uns auf den Weg machen“, appellierte Döscher in Richtung seiner Kollegen. Doch nicht alle Kommunalpolitiker im Umweltausschuss der Gemeinde zeigten sich davon überzeugt.

Informationen fehlen

Es fehle an Informationen. Zum Beispiel darüber, welche Kosten auf die Gemeinde zukommen, wie ein Konzept aussehen sollte, so die Kritik der anderen Parteien in Richtung der Grünen. Dass diese Informationen wichtig seien, gab auch Otto Döscher zu. Er wolle aber zunächst den ersten Schritt gehen, machte der Wehdeler deutlich. Also vom Rat eine grundsätzliche Entscheidung darüber treffen lassen, ob die Gemeinde überhaupt Fair-Trade-Kommune werden will oder nicht.

Ehrenamtlicher Einsatz wichtig

Sonst mache das Aufbauen einer Steuerungsgruppe oder das Entwickeln eines Konzepts ja überhaupt keinen Sinn, so Döscher, der auch auf die Hilfe externer Experten hinwies. Gemeindebürgermeister Klaus Wirth (parteilos) zeigt sich grundsätzlich offen gegenüber der Idee, wies aber auch darauf hin, dass einige Hürden zu nehmen seien, bevor die Gemeinde den Titel bekomme. Unter anderem sei der Einsatz von Ehrenamtlichen wichtig.

Wie sich der Schiffdorfer Umweltausschuss entschieden hat, lest ihr am Mittwoch in der NORDSEE-ZEITUNG.

 

Kristin Seelbach

Kristin Seelbach

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Geboren 1985 im hessischen Limburg hat es Kristin Seelbach nach dem Studium in Marburg und Leipzig gleich zweimal zur NORDSEE-ZEITUNG nach Bremerhaven und umzu verschlagen. Zunächst 2011 zum Volontariat und seit 2013 erst als feste Mitarbeiterin und später Redakteurin in die Landkreisredaktion. Dort kümmert sie sich schwerpunktmäßig um die Gemeinden im Nordkreis und die Kreispolitik.